Drei Wochen Mono Mono

Drei Wochen. Drei Wochenenden. Und unsere erste richtige Eröffnungsfeier liegt hinter uns.

Es war voll, etwas chaotisch und wirklich toll.

Zum ersten Mal haben wir hinter unserer eigenen Bar Longdrinks gemixt und Spritz ausgeschenkt – dank unserer vorübergehenden Ausschankgenehmigung. Jetzt heißt es erst einmal wieder warten. Auf die endgültige Lizenz. Willkommen in der Gastronomie.

Wenn wir zwischendurch kurz durchatmen, können wir selbst kaum glauben, wie schnell das alles passiert ist.


Eigentlich begann Mono Mono mit einer ganz anderen Idee.

Wir wollten einen kleinen Plattenladen eröffnen. Irgendwann dachten wir: Nur Schallplatten werden wahrscheinlich keine Miete bezahlen. Also kam Kaffee dazu. Dann ein Concept Store. Dann Kuchen. Dann Sandwiches. Dann Events. Und irgendwann wieder Schallplatten.

Heute ist Mono Mono irgendwo dazwischen. Café, Concept Store, Listening Space und ein Ort für alles, worauf wir Lust haben.

Und ehrlich gesagt fühlt sich genau das richtig an.

Ende Februar haben wir den Laden eher zufällig auf eBay Kleinanzeigen entdeckt. Als wir das erste Mal darin standen, war ziemlich schnell klar: Das ist er.

Vertrag unterschrieben.

Eine Woche später nach Nepal geflogen.

Zurückgekommen.

Und losgelegt.

Gemeinsam mit Familie und Freunden haben wir den Laden innerhalb weniger Wochen komplett umgebaut. Wenn wir heute die ersten Videos vom Umbau ansehen, können wir selbst kaum glauben, wie anders alles damals aussah.

An Veränderungen gewöhnt man sich erstaunlich schnell.

Wenn heute jemand sagt: „Wow, das ist richtig schön geworden“, freuen wir uns jedes Mal. Gleichzeitig vergisst man irgendwann, wie viel Arbeit eigentlich in jeder einzelnen Ecke steckt.

Mono Mono ist ein echter DIY-Laden.

Nicht jede Fuge ist perfekt. Hier und da sieht man noch eine Schraube. An manchen Stellen blättert bereits wieder etwas Farbe ab. Manche Lösungen sind eher pragmatisch als elegant.

Am Anfang haben wir genau diese Dinge gesehen.

Heute sehen wir etwas anderes.

Genau das macht den Laden ehrlich.

Er wurde von Freunden gestrichen, von Familie gebaut und von uns mit ziemlich wenig Schlaf zum Leben gebracht.

Eigentlich dachten wir immer, Mono Mono würde ein kleines Nebenprojekt bleiben.

Mittlerweile merken wir, dass wir uns wünschen, dass daraus vielleicht doch etwas Größeres wird.

Nicht unbedingt größer.

Aber etwas, das wachsen darf.

Viele von euch wissen, dass wir nebenbei noch andere Projekte haben. Und dass zu Hause ein einjähriges Kind auf uns wartet.

Ein Café aufzubauen, Eltern zu sein und nebenbei noch zu arbeiten – das ist manchmal ganz schön viel.

Und trotzdem fühlt es sich richtig an. Vor allem macht es Spaß.

Wir freuen uns auf alles, was jetzt kommt.

Auf viele Iced Matcha Lattes.

Auf gute Gespräche.

Auf kleine Events.

Auf spontane Ideen.

Auf Menschen, die nur kurz auf einen Kaffee vorbeischauen wollten und plötzlich immer wieder kommen.

Und wir sind gespannt, wohin Mono Mono wächst.

Mal sehen, was wir in ein paar Monaten über diese ersten drei Wochen denken.